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3. Platz für Humboldtianer in Thüringer Regionalrunde des Bundescups Spielend Russisch lernen

17. September 2017, 15:20 von GGorges

 

Siegerinnen freuen sich aufs Finale im Europa-Park und spielen dort um eine Russlandreise

 

Leonie Dachrodt und Johanna Pfeifer von der Salzmannschule Schnepfenthal in Waltershausen haben am gestrigen Mittwoch die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen” in Nordhausen gewonnen. Die beiden 17-jährigen Schülerinnen verwiesen in einem spannenden Finale Marie-Sophie Graue und Elina Hergert von der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege auf den zweiten Platz. Bronze holten bei der diesjährigen Thüringenrunde Sophie Charlotte Romer und Vivien Kaun vom Humboldt-Gymnasium Nordhausen, das die regionale Russischrunde in bewährter Weise und langjähriger Tradition ausrichtete – natürlich mit Tschaj, Konfety und Pelmeni.

 

Für die Erstplatzierten, Leonie und Johanna, geht es nun am ersten Novemberwochenende auf Einladung von GAZPROM Germania zum großen Bundescup-Finale im Europa-Park in Rust. In Europas größtem Freizeitpark spielen die Schülerinnen aus Waltershausen dann mit 17 anderen Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um eine Reise nach Russland. Die gestrige Regionalrunde in Nordhausen war die siebente der bundesweit 16, die im Jubiläumsjahr des Bundescups im September und Oktober stattfinden. Das Sprachspiel wird in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal veranstaltet.

 

Für das Deutsch-Russische Forum ist der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch, betont Vorstandschef Matthias Platzeck. „Gerade in politisch schwierigen Zeiten ist es wichtig, das Vertrauen der jungen Generation in die deutsch-russischen Beziehungen zu stärken.“

Seit 2008 nahmen mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Sprachturnier teil. Im Jubiläumsjahr sind knapp 2.000 Teams aus 200 Schulen am Start. „Durch seine einzigartige Konzeption bietet der Wettbewerb jungen Menschen die Möglichkeit, einen spielerischen Zugang zum Russischen zu gewinnen, das gemeinhin als schwer zu erlernen gilt“, erklärt Platzeck. „So bauen wir Brücken zwischen den Nationen.“

 

Bereits zum zehnten Mal fördert GAZPROM Germania den Bundescup “Spielend Russisch lernen”. „Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur eine Fremdsprache kennen, sie erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, seine Kultur und seine Geschichte“, sagt Zoia Smirnova, Leiterin Sponsoring der GAZPROM Germania GmbH „Mit unserem Engagement setzen wir uns für mehr gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein.“

 

Die Kultusminister aus 15 Bundesländern fungieren als Schirmherren des Bundescups „Spielend Russisch lernen“, darunter Thüringens Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Birgit Klaubert ebenso wie Marco Tullner, Minister für Bildung in Sachsen-Anhalt.

 

Das Deutsch‐Russische Forum e.V. führt den Wettbewerb gemeinsam mit der russischen Stiftung „Fond Russkij Mir“, in Kooperation mit der Globus‐Stiftung, der Stiftung Deutsch‐Russischer Jugendaustausch gGmbH, dem Goethe‐Institut Russland, dem Deutschen Russischlehrerverband e.V. und dem Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit e.V. durch. Das Projekt wird gefördert von der GAZPROM Germania GmbH, dem Cornelsen‐Verlag sowie Lernidee Erlebnisreisen GmbH.

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