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Impressionen vom Stadtfestumzug

11. Juni 2017, 19:27 von MRäcke

 

 

LUTHER – Humboldtianer  -  und die Zeit 

 

Als Freunde Luthers begleitete die Schulgemeinschaft des Humboldt-Gymnasiums und die Vereinigung Ehemaliger die Lutherdekade. Dass Luthers Wirken mehr als ein Thesenanschlag  war, zeigen die selbst gefertigten Bilder  und Symbole der Humboldt-Schüler/innen der 9. und 10. Klassen im Zug.

 

Zuerst das Symbol an sich: Das Tintenfass als Quelle eines neuen Verständnisses oder Luthers „Wurfgeschoss“ gegen die Schatten  der Vergangenheit.

Der Aufbruch  in der Bildung verbindet sich für die Stadt Nordhausen mit  dem Jahr 1524 – der Gründung einer Schule in der Predigerstraße – und einer  folgenreichen und  erfolgreichen  Entwicklung von Schulen, in deren Tradition sich die „Humboldtianer“  symbolisch stellen.

 

Von den Schülern künstlerisch gestaltete Modelle der Nordhäuser Blasiikirche bezeugen den reformatorischen Aufbruch in den Kirchen der Stadt.

 

Reformation als Neuentdeckung  und Verständnis der Welt spannt den Bogen zu den großen Entdeckungsfahrten von Christoph Kolumbus (1492) über Vasco da Gamas Entdeckung des Seewegs nach Indien (1497) bis zu Ferdinand Magellans Weltumsegelung (1519 – 1522).

 

Reformation und Beschleunigung  des technischen Fortschritts am Beispiel von Peter Henleins  Nürnberger Ei  (1510) und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Zeitmessung  bezeugen in  unmittelbarer Nähe zu  Luthers Wirken, dass sich der Mensch der Bedeutung des Faktors Zeit bewusst zu werden begann.

 

Die thematische Auseinandersetzung mit Luther führt nicht nur Schüler der Klassenstufe 10 in die Zukunft, die ihr Projekt „Natürlich! Luther“ als Freunde Luthers auf der Ausstellungsfläche des Evangelischen Kirchenkreises Südharz zur Weltausstellung Reformation in Wittenberg präsentieren dürfen.

 

Die Schulgemeinschaft des Humboldt-Gymnasiums grüßt mit den Farben Schwarz und Gelb die Rolandstadt und ihre Gäste.

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