Manche mögen's heiß

2020-11-18 16:31 von EKelle

Manche mögen‘s heiß- oder die erfolgreiche Fortsetzung einer Tradition

 

Nein, das ist nicht der Titel einer alten und recht albernen Filmklamotte, sondern einer der Kapitel aus Botanik und Ökologie, mit der sich in der I. Runde der Internationalen Biologie-Olympiade 2021 Schülerinnen und Schüler der eA-Kurse Biologie unseres Gymnasiums auseinandersetzen konnten.

Die Zunahme von Waldbränden weltweit in Folge des Klimawandels und der Strategien von Korkeichen als Feuerkeimer diese extremen Situationen zu überstehen, waren als Aufgabenstellung sehr aktuell. Eine schwierige Aufgabe zur Klonierung durch Plasmide forderte den 11.  einiges ab.

Es war aber möglich in dieser Runde zu Hause jede zusätzliche Informationsquelle zu nutzen und Freunde und Bekannte zu befragen. Mit dem „Abgucken“ war es dann bei Kapitel 3 sehr ernst gemeint. Wie groß ist das Gesichtsfeld verschiedener Wirbeltiere und vor allem, wie wird durch Ausfälle auch das Gesichtsfeld eingeschränkt? Ein Perimeter sollte selbst gebaut werden und exakte Werte bezüglich der Farbwahrnehmung bestimmt werden.

Kapitel 2 war mehr als aktuell in der Pandemie-Situation: Bakterielle Infektionen sind durch Hygiene-Vorschriften, häufiges Händewaschen und die Abstandsregeln vielleicht nicht Diskussionsgegenstand, aber die sich entwickelnden Resistenzen durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht sollten von jedem ernst genommen werden. Virusinfektionen sind zunächst nicht dabei zu betrachten. Die Färbung verschiedener Bakterienstämme sollte zugeordnet und auch Bakterienwachstum beobachtet werden. Das war vielleicht zur Zeit nicht so ganz die passende Herausforderung. Theoretische Voraussagen dazu wurden also bei den Lösungen auch akzeptiert.

Die Kurse von Frau Frank und Frau Kelle beteiligten sich an dem Wettbewerb und waren damit Teil von fast 1500 Schülern, die sich bundesweit der Olympiade in der I. Stufe stellten. Die Lehrerinnen korrigierten die eingereichten Arbeiten und meldeten die Punktzahlen an das Leibniz- Institut in Kiel, welches internationale Wissnsolympiaden betreut.

Erfreulich war auch in diesem Jahr wieder das Ergebnis:

Von den 25 Teilnehmern haben sich 14 (!) für die II. Runde qualifiziert. Ihre Ergebnisse ordnen sich alle in das erste Viertel der Beteiligten ein. Eine tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch!

Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis von Angelina Mainusch, die mit den Juniorpunkten die volle Punktzahl erreichte, aber auch das von Lydia Bieles und Leonie Meyer.

In der kommenden Woche werden jedoch nur 4 SchülerInnen sich auch an die sehr anspruchsvolle Klausur der II. Runde wagen, die in 120 Minuten bearbeitet werden muss.

Wir wünschen dabei Leon Menzel, Lydia Bieles, Nele Wiese und Angelina Mainusch sehr viel Glück.

 

Eva-Maria Kelle

 

 

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