14 Jugendliche vom Nordhäuser Humboldt-Gymnasium in der Auvergne empfangen

2019-11-14 09:12 von GGorges

 

Im Januar geschlossene Freundschaften wurden beim zweiten Teil des deutsch-französischen Schüleraustauschs gefestigt.

 

Nachdem im Januar während des Besuches der französischen Schülerinnen und Schüler in Nordhausen der Partnerschaftsvertrag zwischen dem Humboldt-Gymnasium und dem Lycée Charles et Adrien Dupuy feierlich unterzeichnet wurde, fand vom 2. - 9. November der zweite Teil der Begegnung im französischen Le Puy-en-Velay statt. Die kleine mittelalterliche Stadt liegt in einer beeindruckenden Vulkanlandschaft im Département Haute-Loire in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und ist nicht nur als Ausgangspunkt des französischen Jacobsweges bekannt.

 

 

Die Humboldtianer, die als zweite Fremdsprache Französisch lernen, verbrachten mit ihren Lehrerinnen Gabriele Gorges und Anja Ruhnau eine Woche in der Partnerregion Thüringens, lernten die Partnerschule kennen, besuchten den Unterricht, erkundeten die über 1000 Jahre alte Stadt und ihre Umgebung mit interessanten Sehenswürdigkeiten und konnten sich mit traditionellen Handwerken bekannt machen.

Besonders beeindruckend sind natürlich die zum Weltkulturerbe zählende Kathedrale Notre Dame und die jeweils auf einem steilen Vulkankegel errichtete Kirche Saint-Michel d’Aiguilhe und die Statue Notre Dame de France. Beim Besuch einer alten Papierwerkstatt, einer Klöppelwerkstatt und einer traditionellen Bäckerei wurden die Jugendlichen selbst aktiv, schöpften eigenhändig Papier, klöppelten eine einfache Spitze und halfen bei der Herstellung von gefüllten Brioche (Hefekuchen), die bei einer Tasse heißem Kakao auch verkostet werden konnten.

 

 

 

Die Gäste aus Nordhausen erfuhren viel Neues über das Bildungssystem in Frankreich und konnten durch das Leben in den Gastfamilien und den gemeinsamen Schulbesuch in den Alltag ihrer französischen Partner eintauchen und waren gefordert, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und zu erweitern. Der Abschied nach einer intensiven Woche fiel allen schwer. Mit neuen Erfahrungen, unvergesslichen Eindrücken und dem Versprechen, den Kontakt auszubauen und mit Plänen für gegenseitige Besuche in den Sommerferien traten die Nordhäuser die lange – durch Zugausfälle auch spannende – Heimreise an. Bleiben werden aber vor allem die vielen positiven Erlebnisse, gestützt durch jede Menge Erinnerungsfotos und mitgebrachte Souvenirs.

Ein großer Dank gilt natürlich den französischen Familien für die Gastfreundschaft, dem Land Thüringen für die anteilige Kostenerstattung sowie der Region Auvergne-Rhônes-Alpes für die Unterstützung dieser internationalen Begegnung.

Zurück